Unter dem Milchwald

Von Dylan Thomas

Idee und Inszenierung: Jürgen Heidenreich †
Wiederaufnahme: Susanne Moehrcke
Technische Direktion und Lichtdesign: Marc Hermann

Trailer
„Under Milk Wood“ – Dylan Thomas’ Hauptwerk – entstand im walisischen Küstenort Laugharne, der im Stück zu Llaregubb wurde. Erlebbar ist der simple Alltag einfacher Leute mit ihren Sorgen, Querelen, Hoffnungen, Wünschen, Enttäuschungen. 53 überlebensgroße, expressive Figuren und bewegliche Skulpturen treten in der Netzebander Fassung des Stückes mit einfachen aber charakteristischen Masken und Kostümen auf. Ihre Bewegungen sind typisiert. Und so geben sie den „ach so anständigen“ kleinen Leuten von Llareggub mit ihren Lastern und Trieben, Träumen und Phantasien eine neue Dimension und lassen sie aus dem Alltag heraustreten. Alle, die an diesen Abenden im Netzebander „Milchwald“ dabei sind, lassen ebenfalls ihren Alltag hinter sich und treten in die Welt des Theaters ein.

Fr. 22.06. | Sa. 23.06. | Fr. 29.06. | Sa. 30.06.
jeweils um 20:30 Uhr

Tickets bestellen unter:
E-Mail: tourist-information@rheinsberg.de
Tel.: 033931 – 34 94 -0

Premiere am 7. Juli 2018Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten

Frei nach dem Buch von A. M. Wolkow

Fassung / Inszenierung: Christine Hofer
Bühne: Dirk Seesemann
Technische Direktion und Lichtdesign: Marc Hermann

Nach dem großen Erfolg von „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ gibt es nun eine Fortsetzung der Abenteuer von Elli und ihren Freunden: dem schlauen Scheuch, dem eisernen Holzfäller mit dem großen weichen Herzen und dem überaus tapferen Löwen.

Im zweiten Buch des Märchenzyklus von Alexander Wolkow über ein Zauberland hinter der großen Wüste werden die entzückenden Bewohner dieser Welt arg auf die Probe gestellt.

Der boshafte Tischler Urfin lebt im Blauen Reich der Käuer etwas abgeschieden im Wald und ist ein geschickter Handwerker. Seine Boshaftigkeit überträgt sich auf alle Dinge, die er herstellt. Seine Werkzeuge scheinen es darauf anzulegen, ihre Besitzer zu verletzen.

Eines Tages wächst in seinem Garten eine seltsame Pflanze. Nur die verschlagene Eule Guamokolatokint kennt das Geheimnis dieser Pflanze. Sie rät Urfin, seine Holzspielzeuge damit zu behandeln. Und so entsteht seine Armee von unverletzbaren Holzköpfen, mit deren Hilfe er die Macht über das gesamte Zauberland erringen will. Dessen Bewohner sind völlig überrumpelt. Der Scheuch sendet die Krähe Kaggikarr ins weit entfernte Kansas, um Elli um Hilfe zu bitten. Und sie macht sich schnell auf den Weg.

Die Bühne am Waldesrand verwandelt sich wieder in ein Zauberland. Das Rauschen der Bäume ist der Sound. Die Holzsoldaten schälen sich aus den Umstehenden Bäumen und trommeln auf ihren Holzköpfen. Netzeband ist Magie. Wir werden die Magie des Ortes nutzen und mit fantastischen Objekten ein charakteristisches Wolkowsches Zaubermärchen entstehen lassen.

Sa. 07.07. | So. 08.07. | So. 15.07. |  So. 22.07. | So. 29.07. | So. 05.08. | So. 12.08. | So. 19.08. | So. 26.08.
jeweils um 15:00 Uhr

Tickets bestellen unter:
E-Mail: tourist-information@rheinsberg.de
Tel.: 033931 – 34 94 -0

Premiere am 4. August 2018Der Geizige

Komödie von Molière

Fassung / Inszenierung: Christine Hofer
Masken / Bühne: Dirk Seesemann
Technische Direktion und Lichtdesign: Marc Hermann

Der krankhaft geizige Harpagon ist davon überzeugt, dass alle nur sein Geld wollen. Das tyrannische Familienoberhaupt verdächtigt alles und jeden, ihn genau darum zu betrügen. Er lebt in panischer Angst um seine geliebte Geldkassette. Nebenbei muss er auf seine Art die Familie zusammenhalten und seine Kinder gewinnträchtig verheiraten. Dabei haben diese durchaus eigenen Vorstellungen, die der Finanzplanung des Vaters allerdings konträr gegenüber stehen. Die beiden Kinder leben ihre Gier anders aus als der Vater und werfen gern das Geld zum Fenster hinaus. Angesichts dieser antagonistischen Lebensweisen steht der Familienfrieden unter enormen Druck. Schon vor 350 Jahren zeichnete Molière in seiner Komödie „Der Geizige“ ein bitterböses Bild davon, wie sich Menschen in ihrem Denken, ihrem Handeln und in der Liebe maßgeblich der politischen Ökonomie und ihren Schuldsystemen unterwerfen. Es wirken vor allem zwei Triebkräfte: Geiz und Verschwendungssucht. Die Hauptfiguren drehen sich narzisstisch um sich selbst und wirken damit wie für unsere Gegenwart geschrieben. Die Mittel der Commedia dell‘arte, die Moliére mit seiner Theatertruppe einst prägte, sind wie geschaffen für das Maskenspiel des Theatersommers Netzeband. Der Charme der französischen Spieltruppe überträgt sich auf das spielwütige Netzebander Ensemble. Und der bissige Humor Molières lässt über das Lachen die Erkenntnis reifen: Wenn wir „Geiz geil finden“ oder verschwenderischen Luxus für unser persönliches Anrecht halten, dann sind wir ein großer Teil des Problems dieser Welt.

Sa. 04.08. | Fr. 10.08. | Sa. 11.08. | Fr. 17.08. | Sa. 18.08. | Sa. 25.08. | Fr. 24.08. | Fr. 31.08. | Sa. 01.09.
jeweils um 20:30 Uhr

Tickets bestellen unter:
E-Mail: tourist-information@rheinsberg.de
Tel.: 033931 – 34 94 -0

Klarinettenfestival „Carte blanche“

Projektleitung & Programmgestaltung:
Sabina Matthus-Bébié

Die Temnitzkirche wird zu einem unkonventionellen Konzertraum. Musiker lassen sich von einem ungewöhnlichen Ort inspirieren, das Publikum ist neugierig auf Neues, Außergewöhnliches. Das Thema in diesem Jahr: Insel – Inspiration – Isolation.

8. Juni, 19.30 Uhr | 9. Juni, 19.00 Uhr (Doppelkonzert)

Preise: 20,- EUR, erm. 15,- EUR
Abendkasse: 22,- EUR, erm. 17,- EUR

Tickets: tourist-information@rheinsberg.de 033931 – 34 94 -0

Das Leben des Herrn Molière

24. Juni, 1. Juli & 1. September

Inszenierte Lesung nach dem Roman von Michail Bulgakov
Von und mit Ingrid Lucia Ernst u.a.m.

Porträt über das Leben und Leiden von Molière, über Triumph und Rückschlag, Krankheiten, kleine und große Skandale und über sein einsames Ende.

Natur- und Kunstmarkt

1. September | 11 bis 20 Uhr

Nun kann man schon von einer Tradition sprechen. Am letzten Samstag der Theatersommer-Saison in Netzeband gibt es den Natur- und Kunstmarkt auf dem Platz vor der Temnitzkirche. Der nunmehr 8. Markt findet am Samstag, dem 1- September statt. Beginn ist um 11 Uhr
An mehr als 20 Ständen bieten Produzenten und Händler aus der Region ihre Waren an. Kunstgewerbe aus Holz und Metall, Keramik, Schmuck, Antikes und Modernes kann man kaufen. Köstliches aus der Region, wie Honig und selbst gemachte Marmeladen gibt es als gesunden Vorrat für den Winter. Selbstverständlich wird auch für Speis und Trank gesorgt.

Lange Nacht des Theaters

1. September | 23 Uhr

„The Woodshedding Company“

Spielerisch und energetisch geht die Band „The Woodshedding Company“ an frühere Jazzstandards heran und haucht ihnen wieder Leben ein. Kennengelernt in einer Studienvorbereitung haben sich die „Woodies“ schnell aufeinander eingespielt, was man jüngst an ihrem Gewinn des Neuköllner Jazzfest-Wettbewerbes 2018 sehen kann. Live spiegelt sich ihre Spielfreude wider, denn es geht darum gute Stimmung zu verbreiten und die Ohren zu verwöhnen.

Gesang: Emmeli Wittnebel, Querflöte: Karam Al-Aschkar, Gitarre: Ettore Marangon, Bass: Per Moritz Buschmann, Schlagzeug: Niklas Neumann.