Danses Exotiques

21. Mai, 19 Uhr
open air im Gutspark

 

Spanische und südamerikanische Musik mit Yuki Inagawa (Klavier) und Sabina Matthus-Bebie (Klarinette)

Was könnte nicht typischer für dieses Thema sein, als Georges Bizets Oper Carmen, deren bekannteste Themen  als „Carmenfantasie – Suite für Violine und Klavier“ von dem Geiger und Komponisten Pablo de Sarasate bearbeitet wurde.  Dazu passen die „Siete canciones populares espaniolas“ von Manuel de Falla. Der Komponist aus Granada bearbeitete darin traditionelle spanische Musik, bestehend aus Tänzen wie Jota, Asturiana oder Seguidilla und Liedern. Aus Südamerika, genauer Argentinien, stammt Astor Piazzolla und Alberto Ginastera, welche ihre Kompositionen ursprünglich für Violoncello geschrieben hatten. Piazzolla hatte das Stück „Le grand Tango“ für keinen geringeren als Mstislav Rostropowitsch 1982 geschrieben. Alberto Ginastera schrieb gleich mehrere Werke mit dem Titel „Pampeana“ als Hommage an seine Heimat. Die „Pampeana Nr.II“ ist sicher eine der populärsten Stücke. Ein weiterer Südamerikaner im Programm ist der kubanische Komponist und Klarinettist Paquito D’Rivera, welcher sich mit den beiden Stücken „Vals Venezolana“ und „Contradanza“ eher von seiner traditionellen Seite zeigt. Das Programm wird abgerundet mit Jean Francaix Werk „Cinq danses exotiques“, exotischen Tänzen wie Pambiche, Baiao, Mambo, Salsa und Merengue.

Preise: Vorverkauf 20 €, erm. 15 € / Abenkasse: 22 €, erm. 17 €

 

Wedekind : Aufschrei

21. Mai, 21 Uhr
open air im Gutspark


„Der Mensch wird abgerichtet, oder er wird hingerichtet.“
Performance – Lesung mit Daria Monciu und Hans Machowiak

 

Sittenwidrigkeit, Majestätsbeleidigung, Entlarvung bürgerlicher Scheinmoral. Wohl kaum ein Schriftsteller zu Beginn des 20. Jahrhunderts sorgte für derartige Kontroversen wie Frank Wedekind. Wieder und wieder schaffte er es, durch seine Werke zu polarisieren und in der bürgerlichen Gesellschaft Anstoß zu erregen. Als Theaterautor noch heute gespielter Stücke wie „Frühlings Erwachen“ oder „Lulu“, als Kabarettist der „Elf Scharfrichter“ und nicht zuletzt als Lyriker hielt er seinen Zeitgenossen gnadenlos den Spiegel vor und erreichte dadurch ein sich-dazu-verhalten-müssen des etablierten Bürgertums, ein Infragestellen der selbst auferlegten Konventionen. Bis heute hat Wedekinds lyrisches und dramatisches Werk nichts von seiner Kraft, seiner Provokation des vermeintlichen gesellschaftlichen Konsenses verloren – möglicherweise ist es daher aktueller denn je.

Preise: Vorverkauf 12 € / Abendkasse: 14 €
Kombi-Preis Konzert und Lesung: Vorverkauf 29 €, erm. 24 € / Abendkasse; 33 €, erm. 28 €

 

Big Brass Neuruppin

22. Mai, 19 Uhr
open air im Gutspark

 

Jugend jazzt!

Die Band wurde im Jahr 2001 unter der Leitung von Harald Bölk gegründet und besteht vorwiegend aus Schülern der Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin. Mit dem Netzebander Konzert feiert sie ihr 20!. Das Repertoire umfasst Swing- und Jazzstandards sowie Latin, Soul- und Funktitel. Regelmäßige Konzerte in der Region sowie bei Leistungsschauen und den Landesmusikschultagen brachten Aufmerksamkeit. Beim Potsdamer „Jugend jazzt“ – Fest im September 2009 erspielte sich die Band die Fahrkarte zum Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“ 2010 in Bingen und kam mit dem Konzertpreis des Deutschen Musikrates und dem Prädikat „mit gutem Erfolg teilgenommen“ zurück. 2012 gab es erneut dieses Prädikat beim „Deutschen Orchesterwettbewerb“ in Hildesheim. Seit Jahren besteht ein enger Kontakt zur Big Band des Lina Hilger Gymnasium Bad Kreuznach mit regelmäßigen gemeinsamen Konzerten. 2019 erspielte sich „Big Brass“ die Delegierung zum Bundeswettbewerb 2020 in Bonn, der aber Corona bedingt nicht stattfand.

Preise: VV 15 € , erm. 13 € / AK 17 €, erm. 15 €

 

The Swingin‘ Hermlins

22. Mai, 21 Uhr
open air im Gutspark

 

The music goes round and around
Swing war die Musik der Großen Depression in den 30er Jahren. Verzweifelte Menschen hörten sie, weil sie Hoffnung gab. „The Swingin‘ Hermlins“ aus Berlin streamen seit März 2020 diese Musik, wenn Corona bedingt keine öffentlichen Konzerte möglich sind. Den täglichen Sendungen „The Music Goes Round and Arround“ auf Facebook, You Tube und Instagram folgen Menschen in Amerika, Asien und Europa. Es entstand eine Gemeinschaft, die sich selbst „Hermlinville“ nennt. In wechselnden kleinen Besetzungen musiziert Andrej Hermlin mit Freunden, mit Musikern, die Benny Goodman lieben, oder Basie, oder Miller, oder Lunceford. Es singen: Rachel Hermlin, Jack Latimer und David Hermlin.

Preise: VV 28 €, erm. 26 € / AK 32 €, erm. 30 €
Kombipreis:  VV 38 €, erm 36 € /  AK 44 €, erm. 42 €

 

 

Rhythmus im Blut? – Sohle ins Gras!

23. Mai, 15 Uhr
open air – im Gutspark

 

Leute professionell in Schwung gebracht von den Tänzer*innen Gritt Maruschke und Stefan Nagel

 

Preise: Vorverkauf 8 € / Tageskasse 10 €

 

Saitenklänge am Lagerfeuer

23. Mai, 19 Uhr
open air im Gutspark

Musikalischer Ausklang am Lagerfeuer mit Rüdiger Wölk, Wolfgang Freese, Frank Matthus, Robert Vogel, Benjamin Schulte
Preis: Spende (Jeder gibt, was es ihm wert ist)

 

Klarinettenfestival „Carte blanche VI“

11./ 12. Juni 2021
OPEN AIR im Gutspark
„A DUE – ZU ZWEIT“

Das Klarinettenfestival „Carte blanche VI“ musste Corona bedingt schon zweimal verschoben werden – nun ins Jahr 2021. Und wir werden dazu Raus gehen – in den Gutspark. Hier ist genügend Platz, um die Musik zu genießen und Abstand zu wahren.
„A due – zu zweit“ ist das Motto, unter dem das Festival unterschiedliche Duo-Besetzungen präsentiert. Zwei Bassklarinetten, Klarinette – Akkordeon und Klarinette – präpariertes Klavier versprechen im Zusammenspiel ein abwechslungsreiches Erlebnis an Klangfarben, Stimmungen und Möglichkeiten.

Freitag, 11. Juni, 19:30 Uhr

IN NACHT UND EIS


Das Duo „Im Goldrausch“, Sabina Matthus-Bebie, Klarinette und Felix Kroll, Akkordeon, widmet sich Komponisten aus den nordischen Ländern. Dabei werden Stücke von David Brinjar Franzson, Olga Neuwirth, Simon Steen-Andersen, Tomi Räisänen und Mela Meierhans gespielt. Außerdem erklingt erstmals das Stück „Umwelt“, das neue Werk des irischen Komponisten Benjamin Dwyer. Carte blanche erhält beim diesjährigen Festival die Sparte Tanz. Gritt Maruschke und Philipp Krüger führen bei diesem Konzert eigene Choreografien auf.

Sabina Matthus-Bébié, Klarinette/Bassklarinette wurde 1975 in San José, Costa Rica geboren. Sie wuchs in Thun, Schweiz auf und machte da ihre erste Ausbildung als Primarlehrerin. Sie studierte danach Klarinette und Bassklarinette an der Hochschule für Musik und Theater Bern/Biel bei Ernesto Molinari. Seit Juli 2004 lebt und arbeitet sie in Netzeband, Ostprignitz und unterrichtet Klarinette an der Kreismusikschule Neuruppin.
Felix Kroll, Akkordeon – geboren in Ost-Berlin, 3 Jahre vor der Wende, will die Mauer von Vorurteilen über sein Instrument zu brechen. Dabei bedient er sich dem weit gefächerten Spektrum seines Instruments von Volksmusik bis zur Avantgarde. Wobei der Kontakt und die Auseinandersetzung mit der Gegenwart stets im Vordergrund steht. Schon früh brachte er Werke Neuer Musik zur Uraufführung und arbeitet mit Komponisten wie Friedrich Goldmann, Georg Katzer, Sidney Corbett, Helmut Oehring, Friedhelm Döhl oder Younghi Pagh-Paan zusammen.

Samstag, 12. Juni, 19:00 Uhr  (Doppelkonzert)

EIN TROPFEN PULS EIN TROPFEN …


Der italienische Komponist Pierluigi Billone feierte 2020 seinen 60.Geburtstag. Zu diesem Anlass wird das Duo Petra Stump – Heinz-Peter Linshalm seine Komposition „1+1=1“ aufführen. 2006 hatten die beiden Musiker das Stück auf CD aufgenommen. Das Booklet beginnt mit der Formulierung: „Ein Tropfen plus ein Tropfen ergibt einen größeren Tropfen, nicht zwei!” So versteht es auch Billone, der das Stück den beiden Klarinettisten Petra Stump und Heinz-Peter Linshalm auf den Leib geschrieben hat. Zwei Instrumente verschmelzen zu einer musikalischen Einheit.
Petra Stump und Heinz-Peter Linshalm arbeiten seit einigen Jahren als Klarinetten-Duo im Bereich der klassischen und zeitgenössischen Musik. Immer wieder haben Komponisten für dieses Duo Werke komponiert, die die Klarinettenliteratur erweitern. Das Duo Stump-Linshalm hat mit der 2005 bei ein_klang records erschienenen CD born to be off-road Zwischenbilanz über die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten gezogen. Der Pasticciopreis von Radio Österreich 1 würdigt diese Arbeit. 2006 ist die zweite CD des Duos 1+1=1 mit Musik von Pierluigi Billone bei KAIROS erschienen.

GANZ UNKONVENTIONELL


Das Duo „ZinkandSilentlisten“, Claudio Puntin, Klarinette, Zischboard, Elektronik und Stefan Schultze, präpariertes Klavier, sorgen mit ihrer unkonventionellen Musik für ein weiteres, spannendes Hörerlebnis bei diesem Festival.

Der Schweizer Klarinettist Claudio Puntin ist Preisträger zahlreicher internationaler Auszeichnungen, komponiert und produziert Film-, Theater- und Hörspielmusik (u.a. Orhan Pamuks “Rot ist mein Name”, Daniel Kehlmanns “Die Vermessung der Welt“). Mit eigenen Projekten konzertierte er in mehr als 50 Ländern. Kompositionsaufträge erfüllte er u.a. für Donaueschinger Musiktage, WDR- Bigband, Camerata Variabile Basel, Guggenheim-Ausstellung Bonn.
Der Komponist und Pianist Stefan Schultze ist einer der facettenreichsten und originellsten Musiker der deutschen Jazzszene. Der Wahlberliner, der Klavier und Komposition in Köln und New York studierte, bewegt sich in den Schnittstellen von Neuer Musik, Improvisation, Avantgarde und Jazz und hat daraus einen eigenen Stil kreiert.

Preise:
Freitag, 11. Juni: 15 € / erm. 12 €;
Samstag, 12. Juni: 20 € / erm 17 €
Tickets: tourist-information@rheinsberg.de; 033931 – 34 94 0

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