Konzerte

Klarinettenfestival „Carte blanche VI“

 

11./ 12. Juni 2021
OPEN AIR im Gutspark unterhalb der Temnitzkirche
„A DUE – ZU ZWEIT“

Das Klarinettenfestival „Carte blanche VI“ musste Corona bedingt schon zweimal verschoben werden – nun ins Jahr 2021. Und wir werden dazu Raus gehen – in den Gutspark. Hier ist genügend Platz, um die Musik zu genießen und Abstand zu wahren.
„A due – zu zweit“ ist das Motto, unter dem das Festival unterschiedliche Duo-Besetzungen präsentiert. Zwei Bassklarinetten, Klarinette – Akkordeon und Klarinette – präpariertes Klavier versprechen im Zusammenspiel ein abwechslungsreiches Erlebnis an Klangfarben, Stimmungen und Möglichkeiten.

Freitag, 11. Juni, 19:30 Uhr

IN NACHT UND EIS


Das Duo „Im Goldrausch“, Sabina Matthus-Bebie, Klarinette und Felix Kroll, Akkordeon, widmet sich Komponisten aus den nordischen Ländern. Dabei werden Stücke von David Brinjar Franzson, Olga Neuwirth, Simon Steen-Andersen, Tomi Räisänen und Mela Meierhans gespielt. Außerdem erklingt erstmals das Stück „Umwelt“, das neue Werk des irischen Komponisten Benjamin Dwyer. Carte blanche erhält beim diesjährigen Festival die Sparte Tanz. Gritt Maruschke und Philipp Krüger führen bei diesem Konzert eigene Choreografien auf.

Sabina Matthus-Bébié, Klarinette/Bassklarinette wurde 1975 in San José, Costa Rica geboren. Sie wuchs in Thun, Schweiz auf und machte da ihre erste Ausbildung als Primarlehrerin. Sie studierte danach Klarinette und Bassklarinette an der Hochschule für Musik und Theater Bern/Biel bei Ernesto Molinari. Seit Juli 2004 lebt und arbeitet sie in Netzeband, Ostprignitz und unterrichtet Klarinette an der Kreismusikschule Neuruppin.
Felix Kroll, Akkordeon – geboren in Ost-Berlin, 3 Jahre vor der Wende, will die Mauer von Vorurteilen über sein Instrument zu brechen. Dabei bedient er sich dem weit gefächerten Spektrum seines Instruments von Volksmusik bis zur Avantgarde. Wobei der Kontakt und die Auseinandersetzung mit der Gegenwart stets im Vordergrund steht. Schon früh brachte er Werke Neuer Musik zur Uraufführung und arbeitet mit Komponisten wie Friedrich Goldmann, Georg Katzer, Sidney Corbett, Helmut Oehring, Friedhelm Döhl oder Younghi Pagh-Paan zusammen.

Samstag, 12. Juni, 19:00 Uhr  (Doppelkonzert)

EIN TROPFEN PULS EIN TROPFEN …


Der italienische Komponist Pierluigi Billone feiert 2020 seinen 60.Geburtstag. Zu diesem Anlass wird das Duo Petra Stump – Heinz-Peter Linshalm seine Komposition „1+1=1“ aufführen. 2006 hatten die beiden Musiker das Stück auf CD aufgenommen. Das Booklet beginnt mit der Formulierung: „Ein Tropfen plus ein Tropfen ergibt einen größeren Tropfen, nicht zwei!” So versteht es auch Billone, der das Stück den beiden Klarinettisten Petra Stump und Heinz-Peter Linshalm auf den Leib geschrieben hat. Zwei Instrumente verschmelzen zu einer musikalischen Einheit.
Petra Stump und Heinz-Peter Linshalm arbeiten seit einigen Jahren als Klarinetten-Duo im Bereich der klassischen und zeitgenössischen Musik. Immer wieder haben Komponisten für dieses Duo Werke komponiert, die die Klarinettenliteratur erweitern. Das Duo Stump-Linshalm hat mit der 2005 bei ein_klang records erschienenen CD born to be off-road Zwischenbilanz über die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten gezogen. Der Pasticciopreis von Radio Österreich 1 würdigt diese Arbeit. 2006 ist die zweite CD des Duos 1+1=1 mit Musik von Pierluigi Billone bei KAIROS erschienen.

GANZ UNKONVENTIONELL


Das Duo „ZinkandSilentlisten“, Claudio Puntin, Klarinette, Zischboard, Elektronik und Stefan Schultze, präpariertes Klavier, sorgen mit ihrer unkonventionellen Musik für ein weiteres, spannendes Hörerlebnis bei diesem Festival.

Der Schweizer Klarinettist Claudio Puntin ist Preisträger zahlreicher internationaler Auszeichnungen, komponiert und produziert Film-, Theater- und Hörspielmusik (u.a. Orhan Pamuks “Rot ist mein Name”, Daniel Kehlmanns “Die Vermessung der Welt“). Mit eigenen Projekten konzertierte er in mehr als 50 Ländern. Kompositionsaufträge erfüllte er u.a. für Donaueschinger Musiktage, WDR- Bigband, Camerata Variabile Basel, Guggenheim-Ausstellung Bonn.
Der Komponist und Pianist Stefan Schultze ist einer der facettenreichsten und originellsten Musiker der deutschen Jazzszene. Der Wahlberliner, der Klavier und Komposition in Köln und New York studierte, bewegt sich in den Schnittstellen von Neuer Musik, Improvisation, Avantgarde und Jazz und hat daraus einen eigenen Stil kreiert.

Preise:
Freitag, 11. Juni: 15 € / erm. 12 €;
Samstag, 12. Juni: 20 € / erm 17 €
Tickets: tourist-information@rheinsberg.de; 033931 – 34 94 0

Tickets online