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Peer Gynt

Richard III

DER WIDERSPENZTIGEN ZÄHMUNG

DER STURM

Faust I und II

Scherz Satire Ironie
und
tiefere Bedeutungen

Die Nibelungen

Teil 3 „Kriemhilds Rache“

Teil 2 „Siegfrieds Tod“

Teil 1 "Der Fluch des Ringes"


Synchrontheater

König Richard III.

von William Shakespeare

Stückfassung Regie: Hermann Höcker
Masken: Jana Fahrbach (jfahrbach.de)
Kostüme: Nina Fahrbach, Mitarbeit: Louisa Michelchen

Regieassistenz: Mascha Spang
Tonaufnahmen und –schnitt: Andree Solvik
Bühnenbild: Marc Hermann, Hermann Höcker
Choreografie: Gritt Maruschke

Technische Leitung / Lichtdesign: Marc Hermann
Ton: Hermann Höcker
Technik und Bühnenaufbau: Anke Sonnenberg, Hilmar Jacob, Florian Schrader,
Michael Hoppenheit, Matthias Schoppa

>>> zum Film | Ensemble


 
 

England Ende des 15. Jahrhunderts. Die sogenannten Rosenkriege, in denen sich über Generationen hinweg die beiden mächtigsten Adelsgeschlechter des Landes – die Lancaster mit dem Symbol der roten Rose, sowie die York mit der weißen Rose – in blutigen Auseinandersetzungen um die Königswürde gestritten haben, scheinen beendet. Die York haben letztlich gesiegt, die wesentlichen Vertreter der Lancaster sind entweder tot oder im Exil. König Edward IV. aus dem Hause York ist inthronisiert. Aber jetzt betritt Richard, Herzog von Glouchester, der jüngste Bruder des Königs, die politische Bühne.

Sein Ziel ist der Thron, die Spitze von Politik und Gesellschaft. Auf dem Weg dorthin ist er alles andere als zimperlich, alle erdenklichen Mittel werden gnadenlos benutzt. Menschen verschwinden, Köpfe rollen im wahrsten Sinne des Wortes. Aber ist dieser Richard - von Natur aus nicht sehr ansehnlich und körperlich missgestaltet - wirklich nur ein machtbesessener Bösewicht oder ist er einfach nur besser, das heißt intelligenter und rücksichtsloser als die Anderen?

Richard spielt mit den Repräsentanten von Staat und Gesellschaft. Er verführt, kooperiert und intrigiert, je nachdem was für ihn vorteilhaft ist und betreibt somit – heutig ausgedrückt - eine extrem gute Lobbyarbeit. Die Anderen, im Grunde allesamt Gegenspieler mit ähnlichen Interessen, spielen dieses Spiel mit. Bis auf wenige Ausnahmen bemerken sie zu spät, dass sie sich einem zynischen Entertainer der Macht auslieferten. (Hermann Höcker)