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Peer Gynt

Richard III

DER WIDERSPENZTIGEN ZÄHMUNG

DER STURM

Faust I und II

Scherz Satire Ironie
und
tiefere Bedeutungen

Die Nibelungen

Teil 3 „Kriemhilds Rache“

Teil 2 „Siegfrieds Tod“

Teil 1 "Der Fluch des Ringes"



Synchrontheater

DER STURM

von William Shakespeare

Bearbeitung: Anton Perrey

Regie: Frank Matthus / Hermann Höcker

Regieassistenz: Mascha Spang

Kostüme: Mareike Porschka, Technische Leitung / Lichtdesign: Marc Hermann

Masken: Jana Fahrbach


Choreographie: Gritt Maruschke

>>> zum Film | Ensemble


Vorgeschichte: Prospero, der Herzog von Mailand beschäftigt sich zu viel mit Büchern und vernachlässigt darüber die Machtfrage. Antonio, sein Bruder, nimmt ihn gefangen und setzt ihn - die schuldlosere Art des Tötens - gemeinsam mit seiner dreijährigen Tochter Miranda in einem kleinen Boot auf dem Meer aus. Wie durch ein Wunder werden die beiden gerettet. Sie stranden an einer kleinen Insel. Dort überwindet Prospero dank seines Bücherwissens und der daraus gewonnenen Zauberkraft die Hexe Sycorax und unterwirft deren missgestalteten Sohn Caliban, der nun versucht, Miranda zu vergewaltigen. Es ist hoffnungslos, ihn zu einem besseren Menschen zu erziehen. So dient er Prospero fortan als Sklave. Der Luftgeist Ariel verpflichtet sich Prospero (fast) freiwillig, da dieser ihn aus einem Baumstamm befreite, in den ihn die Hexe Sycorax gesperrt hatte. 12 Jahre später Alonso, der König von Neapel, befindet sich mit seinem Bruder Sebastian und seinem Sohn Ferdinand auf der Rückreise von Afrika, wo er seine Tochter an einen dortigen Herrscher verheiratet hat. Mit an Bord ist Antonio, der Herzog von Mailand und Bruder des Prospero. Gerade segelt man an Prosperos Insel vorbei. Mit Zauberkraft und Ariels Hilfe lässt dieser das Schiff kentern, sorgt allerdings auch dafür, dass sich alle ans Ufer der Insel retten können. Ferdinand wird von den Übrigen getrennt, trifft auf Miranda und verliebt sich in sie. Alonso hält seinen Sohn für ertrunken und fällt in tiefe Depression. Sebastian und Antonio wollen die „günstige“ Gelegenheit ausnutzen und Alonso im Schlaf töten. Der Königs- und Brudermord wird nur durch Ariels Eingreifen verhindert. In einer Nebenhandlung treffen Trinculo und Stephano auf den Sklaven Caliban. Trinculo und Stephano haben auch ein Fass Wein vom Schiff gerettet. So können sie weiter das sein, was sie immer sind: betrunken. Caliban hält sie für überirdische Erscheinungen und unterwirft sich ihnen sofort in der Hoffnung, dass sie seinen Herren Prospero töten. Als Harpyie verkleidet hält Ariel Alonso, Antonio und Sebastian eine Strafpredigt und konfrontiert sie mit ihren Untaten. Alonso zeigt bittere Reue und sucht den Tod. Mit einem Strafgericht der Götter, Lufterscheinungen und Schuldzuweisungen treibt Prospero die Gestrandeten zunehmend in den Wahnsinn. Dabei verwirrt sich auch sein eigener Standpunkt. Übrig bleibt die Wahl zwischen einer schmerzhaften Realität oder dem Leben auf der Insel in der Geist(er)welt.